16.05.2012
Rund 4.500 Metallerinnen und Metaller folgten heute dem Aufruf der IG Metall Salzgitter-Peine und warfen die Brocken hin: Warnstreiks und Protestveranstaltungen – gemeinsam – öffentlich - lautstark. „Die Belegschaften sind mittlerweile stinksauer, weil die Unternehmen zu vernünftigen Verhandlungen in Niedersachsen nicht bereit sind,“ sagte Brigitte Runge, von der IG Metall Salzgitter-Peine. Aufgerufen zum Warnstreik waren die Beschäftigten von Alstom, Bosch, Funkwerk, MAN, Stoll, Stratiforme und Voith. Rund 1.500 VW-Beschäftigte nahmen an der Protestveranstaltung teil, um die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie zu unterstützen. Ferner waren Solidaritätsdelegationen aus weiteren Metall- und auch Stahlbetrieben erschienen wie von der SZFG, SZST, VPS, DEUMU, telcat, Meyer, Schraubenwerke Meusel sowie der Peiner Umformtechnik. Magna beteiligte sich mit betrieblichen Aktionen: alle Schichten legten für 2 Stunden die Arbeit nieder.
Pressemitteilung (20 KB)
23.04.2012
Mit voller Kraft steuern die Arbeitgeber auf den Konflikt zu. Statt einen konstruktiven Lösungsvorschlag anzubieten, legten sie bei der dritten Tarifverhandlung am 20. April in Hannover ebenso wie zwei Tage zuvor in Nordrhein-Westfalen ein Billig-Angebot vor: 3 Prozent für 14 Monate! Und zu den anderen drei Themen wurde kein einziger konkreter Vorschlag gemacht.
Hier gehts zum Flugblatt (291 KB)
22.03.2012
In der 2. Verhandlung ging es um die Erwiderung der Arbeitgeberseite zu dem von der IG Metall am 6. März dargelegten Forderungspaket. Der Verhandlungsführer von NiedersachsenMetall Herr Niemsch ließ zu kaum einer Forderung eine konstruktive Verhandlungsbereitschaft erkennen. Im Gegenteil, mit ausladenden Erläuterungen versuchten die Arbeitgeber zu verdecken, dass ihnen nicht viel mehr als ein NEIN einfällt.Die Präsentation von NiedersachsenMetall kann man wie folgt zusammenfassen:
Tarifinfo (105 KB)
07.03.2012
... Forderung mit der guten wirtschaftlichen Lage sowie dem drohenden Mangel an Fachkräften. „6,5 Prozent mehr Geld sind absolut gerechtfertigt. Die Entgelterhöhung wird im Kontext der guten wirtschaftlichen Entwicklung keinen Arbeitgeber in die Knie zwingen. Im Gegenteil, wer anständige Tarifentgelte zahlt, hat hervorragende Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte. Wer hingegen knauserig ist, wird den Wettbewerb um Fachkräfte verlieren.“
In einem Interview mit der „Welt“ hatte der Präsident des Arbeitgeberverbandes
Gesamtmetall Kannegiesser die Tarif-Forderung der IG Metall nach unbefristeter Übernahme als „Rattenfängerei“ bezeichnet und damit hunderttausende Auszubildende beleidigt.
Wir sind keine Ratten, Herr Kannegiesser!
Wir sind empört! Azubis sind keine Ratten! Unsere Forderung ist legitim!
Herr Kannegiesser muss sich entschuldigen!
Hier kannst du die Forderung an die Arbeitgeber absenden
http://www.operationuebernahme.de/keineratte.html
Metallnachrichten Nr. 5 (687 KB)
Metallnachrichten Nr. 4 (282 KB)
12.01.2012
Die IG Metall will in der Metall- und Elektrobranche, neben höheren Entgelten, bessere Beschäftigungssituationen für die junge Generation erstreiten: „Erstens müssen junge Ausgebildete in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden, zweitens benötigen benachteiligte Jugendliche eine Einstiegsqualifizierung, um eine duale Berufsausbildung absolvieren zu können und drittens müssen Leiharbeitsbeschäftigte endlich zu fairen Bedingungen beschäftigt werden,“ fordert Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Flugblatt vom 9. Januar 2012 (192 KB)