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+++ BUNDESTAGSWAHL 2017 +++

DGB Wahlforum fühlt Kandidaten auf den Zahn

13.09.2017 | Am Mittwoch den 13. September, also 11 Tage vor der Bundestagswahl, stellten sich die Spitzenkandidaten für den Wahlkreis Salzgitter von SPD, CDU, Bündnis 90/die Grünen und der Linken den Fragen des DGB und der IG Metall Salzgitter-Peine. Der DGB hatte ins Infozentrum der Salzgitter AG eingeladen. Zu der Veranstaltung kamen rund 400 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, um die ihre Anforderungen an eine künftige Bundesregierung mit den Aussagen der Politiker abzugleichen.

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Michael Kleber (DGB Region SON) und Marion Koslowski-Kuzu (DGB SZ) moderierten die Konferenz. Es ging insgesamt um 5 Themenbereiche, zu denen es jeweils eine Einleitung durch betriebliche Kolleginnen und Kollegen gab. Anschließend hatte jeder Politiker 3 Minuten Redezeit zum Thema, um die Position seiner Partei zu verdeutlichen. Jeweils im Anschluss konnte das Publikum über das Aufzeigen einer roten oder einer grünen Karte zeigen, was es von den Plänen hält.

Sigmar Gabriel (SPD), Uwe Lagowsky (CDU), Victor Perli (Linke) und Ghalia El Boustami (Grüne) standen rund 2 Stunden den Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort. Viele rote Karten wurden verteilt, aber es gab auch Zustimmung.

Zu Beginn hatte jeder Politiker die Gelegenheit, "das wichtigse Vorhaben in der kommenden Legislaturperiode" zu erläutern:
Gabriel würde lieber den Bildungsetat verdoppeln, als den für Rüstung.
Lagowsky will die Situation für Familien und Kinder verbessern.
Perli sieht die Wiederherstellung des Sozialstaates und die Stärkung der Rente als wichtigste Anliegen.
Boustami hat die Themen Flucht und Migration, Gleichstellung sowie den Klimaschutz zu persönlichen Schwerpunkten erklärt. 

Anschließend ging es um die Themen
- Prekäre Beschäftigung
- Parität der Sozialversicherung
- Gute Rente
- Umverteilung des Reichtums
- Atommüllendlager Schacht Konrad

Michel Kleber schloss die Konferenz mit einem Appell an alle, am 24. September wählen zu gehen; und zwar eine demokratische Partei. Denn Rechtsextreme und Rassisten haben im Bundestag nichts zu suchen. 

 

 

 

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