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IG Metall ruft zur Beteiligung am „Marsch durch die Fußgängerzone“ auf

23.11.2011
Anlässlich der Anschläge auf die Peiner Geschäfte hat Bürgermeister Kessler für Donnerstag 24.11.2011 zu einem Marsch durch die Fußgängerzone in Peine aufgerufen. Die IG Metall begrüßt, dass zeitnah ein deutliches Zeichen gesetzt werden soll und fordert daher ihre Mitglieder auf, sich zahlreich an dieser Demonstration zu beteiligen. Rechtsextreme Gewalttäter müssen auch in Peine auf größtmöglichen Widerstand stoßen!

Der Aufruf zum Fußmarsch entlässt Bürgermeister Kessler jedoch nicht aus der Zusage zu einem „Runden Tisch gegen Rechts“. Nach dem Neo-Nazi Aufmarsch in Peine hatte Herr Kessler die Forderung der IG Metall nach einem „Runden Tisch gegen Rechts“ begrüßt. „Ich glaube nach den Anschlägen auf türkische Geschäfte in Peine, ist es an der Zeit dies endlich umzusetzen“, erklärte Wolfgang Räschke, der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Salzgitter-Peine. „Wir brauchen so schnell wie möglich ein breites Bündnis, das auch öffentlich deutlich macht, dass dieser braune Terror hier nicht geduldet wird.“

Pressemitteilung: IG Metall fordert "Runden Tisch gegen Rechts" (20 KB)

 

 

Über 200 Menschen passten auf

18.08.2009
Im Internet wurde von den Nazis zu Aktionen am 17. August in zahlreichen Städten aufgerufen. Auch für Salzgitter gab es eine Ankündigung.

 

Aber: Salzgitter passt auf!

Über 200 Menschen versammelten sich spontan am Montag rund um das Monument in der Lebenstedter Fußgängerzone, um diese Aktion anlässlich des 22. Todestages von Rudolf Heß zu verhindern. Erfolgreich! Die zwei bis drei gesichteten Nazis trauten sich nicht, den zahlreichen „Aufpassern“ gegenüber zu treten, so dass wieder einmal eine angekündigte Aktion der Rechten in Salzgitter gescheitert ist.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Vielen Dank an alle, die wieder aufgepasst haben.

 

Bildergalerie

 

 

Salzgitter passt auf ... am 19. Januar 2008

21.01.2008
Geplante Demonstration der NPD buchstäblich ins Wasser gefallen. Gegen 12.30 Uhr trifft ein Bus mit etwa 60 Neonazis auf dem Festplatz an der Neißestraße ein. Er wird von sechs Zuschauern in Salzgitter erwartet. Nach einer halben Stunde ist alles vorbei.
Auch dieses mal ist die klare Botschaft der Salzgitteraner: "Für Neonazis gibt es keinen Platz in Salzgitter".

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Aufruf zum Protestlauf am 19.01.2008 (36 KB)
Presseinfo (51 KB)

 

 

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