IG Metall Salzgitter-Peine
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16.08.2018, 22:08 Uhr

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Otto König/Richard Detje: Kommission empfiehlt Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab 2020 auf 9,35 Euro

Dennoch – der Mindestlohn ist zu niedrig

  • 06.07.2018
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Die Mindestlohnkommission hat empfohlen, die gesetzliche Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2019 von 8,84 Euro auf 9,19 Euro und ab dem 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro zu erhöhen. Das entspricht einer Anhebung um 5,8% verteilt auf einen Zeitraum von zwei Jahren. Die Bundesregierung muss diese Empfehlung noch per Verordnung umsetzen. »Die Beschäftigten werden nun an der guten Lohnentwicklung der letzten Jahre teilhaben«, so DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell. Für alle, die mit dem Mindestlohn zurechtkommen müssen, zähle »jeder Cent«, »dem hätten die Gewerkschaften durch die Einbindung der neusten Tarifabschlüsse Rechnung getragen.« Trotz dieser positiven Einschätzung bleibt das Grundproblem: Der Mindestlohn ist zu niedrig

Die Kommission, bestehend aus je drei Vertretern der Arbeitgeber und...

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Otto König/Richard Detje: Tarifbindung – Abwärtstrend stoppen

Gerechtigkeitsfrage Nr. 1

  • 03.07.2018
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Der Druck von 1,5 Millionen Warnstreikenden und nicht zuletzt die 24- stündigen Tagesstreiks brachten Anfang des Jahres den Durchbruch in der Metalltarifrunde: Für 3,9 Millionen Beschäftigte konnte die IG Metall gegen den Widerstand der Metallarbeitgeberverbände ein Ergebnis erringen, das nicht nur zu einem kräftigen Anstieg der Reallöhne und eine Umverteilung zugunsten der Beschäftigten führte, sondern auch ein tarifvertragliches Recht auf »kurze Vollzeit« für alle und einen Zuschlag für Beschäftigte mit Kleinkindern bzw. pflegebedürftigen Angehörigen sowie für Schichtarbeiter*innen beinhaltet.

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Otto König/Richard Detje: Dresdener Urteil gegen die »Gruppe Freital« – ein Signal über Sachsen hinaus

Stopp der Verharmlosung rechter Gewalt

  • 16.03.2018
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Auf den Tag genau, ein Jahr nach Beginn des Prozesses beim Oberlandesgericht Dresden, wurde das Urteil gegen die Mitglieder der »Gruppe Freital« gesprochen: Die sieben angeklagten Männer und eine Frau wurden vom 4. Strafsenat unter anderem wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes, Sprengstoffexplosionen und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Die beiden Rädelsführer, Timo S. und Patrick F., erhielten mit zehn bzw. neuneinhalb Jahren die höchsten Strafen. Vier weitere Mit¬angeklagte bekamen Freiheitsstrafen zwischen fünf und achteinhalb Jahren, der jüngste von ihnen, der heute 20-jährige ¬Justin S., eine Jugendstrafe von vier Jahren.

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Otto König/Richard Detje: »March For Our Lives« – Jugend in den USA begehrt gegen Waffenwahn auf

#Neveragain

  • 05.03.2018
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Als ein 19-Jähriger in der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland (Florida) Anfang Februar mit einem Schnellfeuergewehr 17 Menschen ermordet hatte, sah es zunächst danach aus, als setze die übliche heuchlerische Routine ein: Kerzen anzünden, Kuscheltiere niederlegen, Ansprache des US-Präsidenten, der die Opfer, Angehörigen und Überlebenden in seine Gedanken und Gebete einschließt, Forderung der Demokraten endlich härtere Waffengesetze zu verabschieden und Antwort der Republikaner und der Waffenlobby, kein Gesetz könne diese Taten verhindern und die Verfassung garantiere jedem Bürger das Recht auf Selbstschutz.

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Otto König/Richard Detje: Münchner Sicherheitskonferenz – EU auf dem Weg zu »Weltpolitikfähigkeit«

Welt am Abgrund – weiter vorwärts!

  • 01.03.2018
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»An den Abgrund – und zurück?« war die 54. Sicherheitskonferenz in München (MSC) überschrieben. Im vorab gelieferten Munich Security Report »To the Brink and Back«, der die Vorlagen für die Tagung liefern sollte, wird auf die erodierende internationale Ordnung verwiesen und beklagt, dass es seit dem Ende der Sowjetunion keine Zeit gegeben habe, die gefährlicher gewesen sei. Die Antwort der meisten teilnehmenden Regierungsvertreter*innen und hochrangigen Militärs lautete gleichwohl: »Weiter vorwärts!«

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