IG Metall Salzgitter-Peine
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16.10.2018, 16:10 Uhr

+++ Bündnis gegen rechts +++

Kein "Tag der deutschen Zukunft" in Goslar!

  • 15.05.2018
  • Aktuelles

Der Ortsvorstand der IG Metall Salzgitter-Peine hat in seiner April-Sitzung beschlossen, den Aufruf des Goslarer Bündnisses gegen Rechtsextremismus zu unterstützen und sich an der Aktion gegen diesen Nazi-Aufmarsch zu beteiligen.

Am Samstag, den 2. Juni 2018 planen Rechtsextreme im Rahmen des sogenannten „Tag der deutschen Zukunft – unser Signal gegen Überfremdung“ durch Goslar zu marschieren!

Dieser Tag wurde 2009 aus dem Kreis norddeutscher Neonazis um Dieter Riefling ins Leben gerufen. Der 49jährige Niedersachse versteht sich als „freier Aktivist“, der ohne eine feste Bindung an eine Vereinigung oder Partei im rechten Spektrum agiert. In einem Interview mit dem rechtsextremen Radiosender FSN begründete er seine Überparteilichkeit am 22. Mai 2017 mit folgenden Worten: „Wie heißt es immer so schön: Meine Partei ist seit 1945 verboten“.
Der Aufmarsch militanter Neonazis erfährt in Goslar seine zehnte Auflage, in den letzten Jahren in Karlsruhe und Dortmund haben 500-1000 Nazis teilgenommen. Durch rassistische Stimmungsmache und neonazistische Propaganda soll gegen Migrantinnen und Migranten und gegen Andersdenkende gehetzt werden.

Wir rufen für den 2. Juni zu friedlichen Gegenprotesten auf. Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei bewegen können. Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern. Gemeinsam stellen wir uns den RassistInnen, Nazis und ihrer Menschenverachtung in den Weg!

Ziehen wir an einem Strang und erteilen Rassismus und allen anderen rechten Ideologien, die Menschen wegen ihrer Religion, wegen ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer Meinung abwerten, eine klare Absage!

Wir unterstützen das überparteiliche Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus. Wir treten dafür ein das Goslar auch in Zukunft bunt bleibt. In  Goslar und in jeder anderen Stadt ist kein Platz für Rassismus! Unsere Alternative heißt Solidarität!


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