IG Metall Salzgitter-Peine
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23.02.2024, 12:02 Uhr

Internationaler Tag gegen Rassismus

Kommt zum Tag gegen Rassismus, organisiert von der IG Metall Salzgitter-Peine und dem Bündnis »Salzgitter passt auf!«

  • 17.03.2023
  • Aktuelles

Anlässlich des Tages gegen Rassismus lädt die IG Metall Salzgitter-Peine gemeinsam mit dem Bündnis »Salzgitter passt auf!« am 21. März um 16:00 Uhr zu einer Kundgebung und Demonstration in Sichtweite zum Stadtmonument (In den Blumentriften) in Salzgitter-Lebenstedt ein.

Gemeinsam werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Musik und Transparenten ins Alte Dorf zur Kulturscheune ziehen. Mit Sprecherchören wollen die Demonstranten, angeführt von der IG Metall Jugend und dem Jugendparlament in Salzgitter, deutlich machen: „Wir kämpfen für eine offene und faire Gesellschaft. Salzgitter muss zu jeder Zeit bunt und tolerant bleiben.“

Unter dem Motto „Nimm Rassismus persönlich“ findet im Anschluss um 16:30 Uhr eine zentrale Veranstaltung in der Kulturscheune in Lebenstedt (Thiestraße 22) statt. Geboten werden Redebeiträge des Ortsmigrantenausschusses der IG Metall, des Kranich-Gymnasiums, des Alevitischen Kulturvereins und der Autogrammstunde von »RA´IS», moderiert von der IG Metall Jugend. 
Die Bands von »IF A BIRD«, »TINHO« und »NULL BOCK« sowie Salzgitteraner Schüler*innen von der Realschule Fredenberg sorgen für musikalische Unterhaltung. Mit von der Partie ist auch der Musiker »MIKA«, der als Entertainer mit seinen Sketchen tausende Fans in den Sozialen Medien begeistert und in 2019 mit dem Song »Paradies« richtig durchstartete. 
Stände und Angebote zum Mitmachen des Arbeitskreises Stadtgeschichte e.V., der Respekt-Initiative der IG Metall, der Arbeiterwohlfahrt e.V., des Flöther Frauen-Forums sowie von parteipolitischen Organisationen im Innenhof der Kulturscheune runden das Programm ab. Der Alevitische Kulturverein sorgt für Essen und Getränke. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Angeboten und Veranstaltungen anlässlich des Tages gegen Rassismus zu folgen. 

Zu sehen sein wird auch eine Wanderausstellung »Erinnern heißt Kämpfen! – Zwischen Anerkennung und Vergessen. Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990« von der »Mobilen Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie«, der »Betroffenenberatung« und der Ausstiegsbegleitung »Distance«. „Die Ausstellung hat das Ziel, an die Menschen zu erinnern, die in Niedersachsen durch rechte Gewalt getötet wurden“, so Jan Laging von der IG Metall Salzgitter-Peine. „Denn häufig werden rechte, rassistische und antisemitische Tatmotive nicht als solche anerkannt. Niedersachsen stellt im bundesweiten Vergleich ein Schlusslicht dar, wenn es um die staatliche Anerkennung von Todesopfern rechter Gewalt geht. Und nicht zu erinnern, heißt zu vergessen“, meint Laging. „Darüber hinaus sollen die gesellschaftlichen Hintergründe rechter Gewalt in der Ausstellung sichtbar gemacht werden, ebenso wie der unermüdliche Einsatz für die Erinnerung vor Ort“. Die Ausstellung »Erinnern heißt Kämpfen!« basiert auf journalistischen und antifaschistischen Recherchen sowie auf Gesprächen mit Angehörigen, Freunden und Initiativen vor Ort.
 


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